Im Jahr 2012 wird die Duzi zum 30. Mal stattfinden. Dieses Jahr, findet jeder Zinnminiaturen-Fan am
   2. Wochenende im Oktober in Wesel alles was sein Herz begehrt. Egal ob blank oder bemalt, flach oder
   vollplastisch, 6 oder 150 mm, historisch oder Fantasy, auf der DUZI ist die ganze Welt der Zinnfiguren zuhause.

   Aber sie ist nicht nur einzigartig in Bezug auf die Zinnfigur. Wohl auf keiner anderen Börse findet der
   Besucher die Produkte von so vielen Kleinserien-Herstellern des Modellbaus wie hier, und auch das Spiel
   mit Zinnfiguren hat einen beträchtlichen Anteil, der in Deutschland seines Gleichen sucht. 

20 Jahre DUZI

Eine beeindruckende Leistung in Zeiten von schlechter Wirtschaft, Händlersterben und
einem generellen Schrumpfen der Szene. Sich unter solchen Bedingungen Jahr für Jahr
zu behaupten macht uns nicht nur stolz, sondern veranlaßt uns auch dazu, einen kleinen
Rückblick in die Anfangszeit dieser Veranstaltung zu tätigen. Alles began im Jahre 1983.

Die “Duzi” öffnete im Revierpark “Mattlerbusch” zu Duisburgerstmalig ihre Pforten. In Deutschlands Süden, genauer gesagt in Kulmbach, gab es bereits eine etablierte Veranstaltung dieser Art, die alle zwei Jahre stattfand und der Zinnfigur als solche eine entsprechende Würdigung zukommen ließ – und es zeigte sich, dass das Prinzip solch einer Börse aufgeht.

Zwar noch relativ klein, aber fein, wartete die erste “DuZi” bereits mit dem auf, was alle folgenden Veranstaltungen gleichsam prägen sollte:

Ein internationales Publikum, sowohl an Ausstellern als auch Besuchern, sowie beeindruckende Ausstellungsstücke und Aktionen. So gabe es 1983 beispielsweise die Schlacht von Waterloo mit ca. 1000 Zinnsoldaten zu bewundern.

Dank dieser Zutaten wurde bereits die nächste “DuZi” zur zweitgrößten Veranstaltung dieser Art in Deutschland und niemand wurde enttäuscht.

Workshops, Dia-Shows, historische Schlachtszenen und das Lager einiger Samurai Freunde aus Düsseldorf ließen keine Wünsche offen. Ab 1985 kam dann dasm was in der Folge noch oft vorkommen sollte: die “DuZi” begann umzuziehen.
Allerdings tat dies dem Zuspruch keinen Abbruch, da der hohe Standard der Ausstellung gehalten werden konnte. Regelmäßig gabe es echte Highlights. Die Schlacht von Alamo mit ca. 4000 Miniaturen (1986).
Duisburgs Oberbürgermeister Josef Krings kürte die Sieger des Bemaltwettbewerbs (1988). oder die Schlacht bei Solferino mit ca. 4000 Miniaturen auf 6 qm (1989). Alle diese Präsentationen riefen jedes Jahr aufs Neue Staunen und Bewunderung hervor. Doch nicht nur die akribische Liebe zum Detail wurde an den unzähligen Ausstellungsstücken erkennbar, sondern auch der kontinuierliche Trend weg vom klassischen Zinnsoldaten. Die Figuren präsentierten sich in größter Vielfalt.
Alltägliches Leben in der alten, römischen Taverne fand sich neben Weihnachtsschmuck und mächtigen Drachen welche historische Persönlichkeiten vom “alten Fritz” bis “Sissi” umrahmten. Doch nicht nur die Motive waren vielfältig, sondern auch die Darstellungsformen: vollplastisch, Vignette (Flachfigur) oder Diorama (3D Szenerie) und Büste – und alles in immer größerer Detailliertheit, wie das Prunkstück von 1990 bewies.