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Spellenspecktakel
in Eindhoven
Anfang November war Holland dran und somit Teil drei
der Excalibur Festspielwochen. Also Klamotten gepackt und auf nach Eindhoven
zum Spellenspecktakel. Letztes Jahr war für uns der Einstand in Eindhoven
und man ging mit einer gewissen Erwartung ans Werk. Früh Morgens dort
angekommen um noch in Ruhe aufbauen zu können erwartete uns die erste
Überraschung. Die Organisation war dieses Jahr wohl eine andere und
sehr umständlich in Ausführung und Planung.
Unser Stand war gelinde ausgedrückt‚ am Arsch der Welt‘, also
nicht direkt ins krasse Geschehen wie im Jahr davor. Aber es erging allen
Händlern und Verlagen so, die was mit Miniaturen zu schaffen hatten.
Games Workshop zum Beispiel war auch dort untergebracht wo unser Standplatz
war. Macht aber nichts, dachten wir uns und machten uns ans Werk ein wenig
Aufmerksamkeit zu erregen. Transparent aufgebaut und unser Lebensgroßer
Guardian fand auch sein Plätzchen. Die Spieltische (und die dafür
zuständigen Leute, hier noch einmal ein Danke Schön an Markus
und Christian) waren uns schräg gegenüber und leicht zu erreichen.
Die Massen konnten nun kommen und sie kamen, jedenfalls
in die sehr große Halle. Für einen Freitag, es war der erste
Tag und die Leute konnten ab 15°°Uhr rein, war es ‚verdammich‘
voll. Nur für uns Miniaturenfreaks waren irgendwie keine Leute vor
Ort, so kam es uns wenigstens vor. Macht aber wieder nichts, dachten wir
uns, konnte man mal über die Veranstaltung gehen und schauen wo was
ist. Also warten was der Samstag so bringt.
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Der kam mit noch mehr Leuten und es wurde nun
richtig voll. Die Leute strömten nun in allen Bereichen und blieben
auch bei uns hängen. Aber das Kaufverhalten der Holländer war
dieses Jahr sehr zurückhaltend, ganz im Gegensatz zum letzten Jahr.
Auch unsere beiden Vorführleute hatten nun alle Hände voll zu
tun, zwar nicht soviel wie im Jahr davor, doch immerhin. Es gab auch leider
viel Leerlauf beim Vorführen, denn es war nicht einfach die Spieler
an den Tisch zu bekommen. Die die aber gespielt haben, waren begeistert.
Eigentlich wie immer wenn die Leute FEARLESS spielen.
Doch nun aber zur Veranstaltung selbst. Bis auf die etwas konfuse Organisation
(vielleicht erschien mir das nur so), ist das schon ein Highlight. Viele
Aussteller und Händler und für alle Sparten des Hobbys war ausreichend
gesorgt. Es gab eine Menge zu sehen und es wurden neue Kontakte geknüpft. |
Zuerst hatte ich gedacht es gäbe nur eine Empore
auf den die ‚Kartenzocker‘ ihre Turniere spielen, aber ich hatte nicht
erwartet das die Empore so groß ist. Fast genauso groß wie
die Halle selbst, also eine Menge Platz das ganze. Pui. Dann die Menge
von Brettspielen, Harald Topf (äh' ich meine Harry Potter) und der
Herr
der (Augen)ringe von denen man Regelrecht erschlagen wurde. Und auch sonst
wie schon eine Woche vorher in Essen wurde man vom Merchendise der beiden
Top Ereignisse des Jahres erdrückt. In Holland wie bei uns in good
old Germany.
Dann kam der Sonntag.
| Wieder voll, die letzten Einkäufe liefen
und langsam konnte man Bilanz ziehen. Neue Miniaturen und Ideen hat man
bei GW gesehen in der (mickrigen) Vitrine des Standes, neue Bekanntschaften
gemacht, auch mit Vereinen und Clubs. Das heißt das es nächstes
Jahr in Holland auf jedenfall ein paar offizielle Turniere geben wird,
damit sind wir in diesem Fall International. Verkaufte Spiele in Englisch
gut, ein paar in Deutsch und eine Menge Miniaturen weiblichen Geschlechts,
eigentlich wie immer. Es könnte mehr gewesen sein, aber man ist ja
schon mit weniger zufrieden. |
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Fazit: Eindhoven muß man mal gesehen haben,
nächstes Jahr sind wir wieder da und haben für die leider immer
noch GW-Verseuchten Spieler nette Überraschungen auf Lager. Und sicher
auch eine Menge neuer Miniaturen.
Bernd Siepmann
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