| Ein "Kampfbericht" (Markus Boenke) |
Meine beiden werten Gegner begannen damit, sich je einen Schützen zu erschaffen, was darauf hinwies, dass sie nicht allzu forsch an die Sache herangehen wollten und die Lage eher aus der Distanz zu kontrollieren gedachten. Um dem entgegenzuwirken erschuf ich mir drei leicht bewaffnete Orks und sandte sie forsch voran. Darauf reagierend tat es mir Ybbon gleich und warf seine leichten Waffen den meinen entgegen, während Loe ebenfalls ein wenig leichtes Fußvolk erschuf, was er kurz darauf wiederholte, ohne dabei jedoch wirklich aktiv zu werden. Nur sporadisch sandte er seine Kreaturen in den Kampf, während sowohl Ybbon als auch ich, weitere leicht Bewaffnete beschworen und ein erster Schlagabtausch entbrannte. Um dem guten Loe ein wenig zu Leibe zu rücken, ließ ich in der Folge einen Schützen entstehen und bewegte mich selbst im Schutze meiner Krieger auf ihn zu. Auch Ybbon wagte sich nun vor und so zogen wir mehr oder minder gemeinsam gegen Loe, der darauf auch prompt reagierte, indem er einige schwer bewaffnete Krieger erschuf, die Ybbon und mir das Leben recht schwer machten.
Unterdessen hatte Ybbon sich von der Umklammerung Loes befreien können und marschierte nun auf ihn zu, in der Gewissheit, dass ich vorerst keinerlei Gefahr mehr darstellte. Begünstigt wurde dieser Vorstoß dadurch, dass Loe zu viel Geschwindigkeit aus der Partie nahm und sich einen kleinen Verteidigungsring aufbaute, so dass Ybbon während seines Marsches ebenfalls eine Menge Kreaturen zu erschaffen in der Lage war. Und diese Verlangsamung brachte mich zusätzlich in Bedrängnis. Zwar ergab eine kurze Analyse der Situation, dass ich noch eine vage Chance gegen die vier Goblins hatte, doch dies war kaum mehr als ein Strohhalm. Mir wäre es wesentlich wohler gewesen, wenn die beiden anderen sich schneller zu einer Entscheidung durchgerungen hätten, denn so wurde die gesamte Sache sehr knapp. Zu knapp für meinen Geschmack, doch ich greife vor. Während ich also weiter von Augenblick zu Augenblick durchhielt, flüchtend und den Schild erneuernd, spürte ich, wie sich meine Macht langsam aber stetig wieder aufbaute. Zeitgleich begannen Loe und Ybbon am anderen Ende des Schlachtfeldes ein Scharmützel. Fast schien es, als warteten sie nur darauf, dass ich endlich aufgeben musste und so hielten sich die beiden bedeckt, während sich ihre Krieger irgendwo in der Mitte trafen und neutralisierten. Letztlich wurde es Ybbon jedoch zu lang und er ließ eine gekonnte Angriffswelle auf Loe los. Dieser hatte
Aufeinander zugehend erschuf ich neue Kreaturen, während Ybbon seine angeschlagenen Kriegerinnen heilte. So trafen sie aufeinander und der Kampf wogte hin und her. Wir schenkten uns nichts, doch letztlich gewannen Ybbons Truppen die Überhand. Einige von ihm erschaffene schwer Bewaffnete brachen auf der Flanke durch und ebneten den Weg für seine beiden noch verbliebenen Bogenschützinnen. Zwar gab mir das noch die Gelegenheit, drei leicht bewaffnete Orks zu erschaffen, die ihn angingen, doch es war vorbei. Durch einen kleinen Stellungsfehler meinerseits war es Ybbon möglich, höchstpersönlich meinen Energieschirm unter Beschuss zu nehmen, so dass sich dieser in Wohlgefallen auflöste und ich die Waffen strecken musste. Der Kampf war vorüber.
Kurmas p.s.: Die Situation, in der ich von den vier Goblins gehetzt wurde, hat mir keine Ruhe gelassen. Es war eine frustrierende Angelegenheit und so setzten sich Ybbon, Loe und ich nach der Partie zusammen und entwickelten einen neuen Zauber. Nun, nicht wirklich „neu“. Vielmehr modifizierten wir den Aufbau des Energieschirms, so dass von nun an die energetischen Fluktuationen bei der Induktion des Schirmes verstärkt werden, was in der Folge eine kleine Entladung nach sich zieht, die eine gegnerische Kreatur zu vernichten in der Lage ist. Dies erschien uns akzeptabel unter den Prämissen, dass wir uns in letzter Not verteidigen können und dabei nicht zu heftig zu Werke gehen. Wie sich dies in der Praxis verhält, wird von uns in den nächsten Tagen noch versucht werden müssen, doch wir sind guter Dinge. |