| Nach den
grundlegenden Betrachtung der Cysionen in der letzten NetNews Ausgabe wenden
wir uns zwei äußerst gefählichen Unterarten dieser Spezie
zu. Neben der Klassifizierung, der ersten Sichtung und einer xenobiologischen
Untersuchung, werden in der taktischen Analyse die Stärken und Schwächen
beleuchtet.
A-Type Jagd Duo
Klassifizierung: CSA101-a
Erste Sichtung: 076.2550,
New Texas
Xenobiologische Untersuchung
Die nach der alten Namensgebung
als A-Typ bezeichnete Unterart der Cysionen ist eine kleine Soldatenvariante
dieser Spezies. Exemplare dieses Typs erreichen ungefähr die Größe
eines ausgewachsenen Maygonen und verfügen über zwei Arme, die
in scharfkantige, klingenartige Extremetitäten übergehen, welche
die primäre Waffen dieser Spezies darstellen. Diese Cysionen bewegen
sich bipedal vorwärts, wobei aufgrund ihrer geringen Größe
häufig ihre überdurchschnittliche hohe Geschwindigkeit unterschätzt
wird.
Cysionen des A-Typs greifen
immer in größeren Horden an, wobei häufig mehrere Exemplare
auf bisher ungeklärte Art und Weise miteinander in Bezug auf ihre
Wahrnehmung und ihr Bewußtsein verbunden sind. Diese Art der Verbindung
läßt mehrere Individuen wie eine Einheit agieren, so daß
Angriffe dieser Unterart überraschend gut koordiniert sind, als würden
diese Teams von einem gemeinsamen Verstand geleitet. Für gewöhnlich
sind jeweils 2-3 Exemplare auf diese Art untereinander verbunden. Es gibt
allerdings unbestätigte Untersuchungen über wesentlich ausgedehntere
Netzwerke dieser geistigen Verschmelzung, so daß die Theorie eines
gemeinsamen Bewußtseins aller Cysionen nicht völlig unwahrscheinlich
erscheint.
Wie die meisten Cysionenspezies
verfügt auch der A-Typ über eine gute Panzerung und ist in der
Lage schwere Schäden einzustecken, ohne dabei starke Einbußen
auf seine Kampffähigkeit hinnehmen zu müssen.
Taktische
Analyse
Die
Cysionen des A-Typs sind reine Nahkämpfer, so daß es sich anbieten,
diese Horden mit Feuerwaffen hoher Reichweite auf große Entfernung
zu stoppen. Durch die Neuralverbindung haben die Cysionen eine extrem gute
Gesamtkoordination, allerdings tötet in 97.5% der dokumentieren Fälle,
bei denen ein Cysionen einer solchen Verbindung stirbt, dieser Vorfall
gleichzeitig alle anderen, mit ihm verbundenen Exemplare durch einen Nervenschock.
Daher sollte bei der Bekämpfung dieser Spezies darauf abgezielt werden,
das Feuer möglichst auf Einzelexemplare zu konzentrieren, um weite
Teile der Horde durch eine Kettenreaktion von Nervenschocks außer
Gefecht zu setzen. |
C-Type
Klassifizierung: CSC103-b
Erste Sichtung: 343.2554,
Nirvana-System
Xenobiologische Untersuchung
Die nach alter Nomenklatur
als C-Typ bezeichnete Soldatenspezies der Cysionen erreicht im aufgerichteten
Zustand Größen von bis zu drei Metern und gehört zu den
gefährlicheren Unterarten. Der C-Typ ist in der Lage, ein äußerst
aggressives Gemisch von Säuren zu produzieren und damit in einer gezielten
Spukattacke äußerst treffsicher Ziele auf Distanz anzugreifen.
Die Aggressivität der Säuren ist dabei stark genug, sich auch
binnen weniger Sekunden durch mehrere Zentimeter modernster Komposit-Körperpanzerungen
zu fressen. Untersuchungen haben gezeigt, daß der C-Typ im Durchschnitt
10-15 dieser Attacken durchführen kann, bevor die Säure nachgebildet
werden muß. Ein vollständiger Regenerationszyklus dauert dabei
je nach atmosphärischen Bedingungen und Zustand des Cysionen 6-48
Stunden.
Neben einer exzellenten
Körperpanzerung und der Fähigkeit auch extreme Schäden kurzfristig
verkraften zu können, verfügen die Soldaten des C-Typs häufig
über eine adaptive Hautschicht, die in der Lage ist, ein Abbild der
Umgebung nachzubilden, und so den Cysionen praktisch unsichtbar werden
läßt.
Auch Versuche, diese
Spezies anhand von Wärme-Emissionen mittels Infrarot zu erfassen,
haben sich als wenig erfolgversprechend gezeigt. Allerdings haben Untersuchungen
gezeigt, daß die Tarnung am besten auf weitere Entfernung wirkt und
aufgrund kleiner Unregelmäßigkeiten im Nahbereich durchschaubar
wird.
| Taktische
Analyse
Die
Cysionensoldatenspezies des C-Typs stellt aufgrund der Tarnungsfähigkeit,
ihrer gefährlichen Säureattacke und ihren tödlichen Nahkampffertigkeiten
eine extrem hohe Bedrohung dar. In der Regel nutzen Exemplare des C-Typs
ihre Tarnung, sich an Gegner anzuschleichen und dann im Nahkampf zu töten.
Der
einzige derzeitige taktische Vorteil scheint darin zu liegen, daß
der C-Typ meistens einzeln oder in kleinen Gruppen auftritt und nicht über
die Koordinationsfähigkeiten durch eine Neuralverschmelzung ähnlich
des A-Typs verfügt. |
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